Die eigene Leistung stabilisieren

Handballstiere reisen zum Aufsteiger Grün-Weiß Werder

Handballstiere reisen zum Aufsteiger Grün-Weiß Werder

Den Mecklenburger Stieren steht ein Marathon bevor. Nach dem umjubelten Heimerfolg gegen den SV Beckdorf (35:26) am vergangenen Sonntag müssen die Männer von Coach Danny Anclais nun gleich vier Mal in Folge auswärts antreten. Als erstes geht es am Sonnabend gegen Liga-Neuling SV Grün-Weiß Werder, der nach zwei verlorenen Partien in eigener Halle (22:28 gegen SG Flensburg/Handewitt II und 24:32 im Lokalderby gegen den VfL Potsdam) sich scheinbar auf einen weiteren Punkteverlust gegen die Gäste aus Schwerin einstellt. „Von der Konstellation sind wir haushoher Außenseiter. Schwerin ist mit der neuen Mannschaft, in der auch erstligaerfahrene Spieler sind, meiner Meinung nach klarer Favorit“, sagt Werders sportlicher Leiter Hendrik Schorz.

Für Danny Anclais stellt sich die Situation noch nicht so eindeutig dar, wenngleich natürlich Zählbares aus dem Brandenburgischen mitgebracht werden soll. Sorgenfalten treibt dem Stiere-Coach die Verletzung von Linksaußen Christian Zufelde auf die Stirn. Eine schwere Schulterverletzung zwingt „Zufi“ zu einer vermutlich längeren Auszeit. Auch Daniel Finkenstein (Muskelfaserriss) ist nicht einsatzfähig. Ob Kapitän Johannes Prothmann aufläuft, entscheidet sich kurzfristig. „Wir werden also die personellen Alternativen ausloten. Der breite Kader ist dafür eine gute Bank. Es kommt darauf an, dass wir unsere Leistung stabilisieren und den Druck, der auf den Werderanern lastet, für uns nutzen.“ Die Stiere stellen sich auf eine offensive und harte Abwehr ihres Gegners ein und reisen motiviert zum Auswärtsspiel. Das Ziel heißt gewinnen.   ba

Zurück