Ein neuer Stier in der Herde

Christoph Schlichting (21) verstärkt die Mecklenburger Stiere
Christoph Schlichting (21) verstärkt die Mecklenburger Stiere

Schwerin. Am heutigen Mittwoch steigt Christoph Schlichting (21) in den Trainingsbetrieb bei den Mecklenburger Stieren ein. Schon beim Auswärtsspiel am Sonnabend beim TSV Altenholz könnte er am Kreis sein Debüt geben. Der zwei Meter große Spieler ist auf Abwehr spezialisiert, kann aber auch aus dem Rückraum sein Team unterstützen. Mit Zweispielrecht ausgestattet, verstärkt der gebürtige Lübecker die Stierherde, kann bei Bedarf aber auch in seinem Heimatverein VfL Bad Schwartau eingesetzt werden. „Ich trainiere jeden Tag, da möchte man sich natürlich auch für die Mannschaft beim Spiel einsetzen. Diese Gelegenheitbekomme ich bei den Stieren. Es ist toll, dass ich diese Chance erhalte, ummich sportlich, aber auch menschlich weiterentwickeln zu können“, sagt der Student. Sein Fachgebiet ist Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften – ein mathematisch und naturwissenschaftlich orientierter Studiengang, der es ihm später ermöglicht, an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis bei der Optimierung von Medizinprodukten, Testreihen etc. mitzuwirken. Im Moment hat der Handball für Christoph jedoch Priorität: „Ich möchte für mich und den Verein, für den ich spiele, das Beste herausholen. Dabei freue ich mich, hier in Schwerin Neues kennen zu lernen und Spieler, die ich noch nicht kenne, zu erleben. Das sind wertvolle Erfahrungen, die mich auch menschlich weiterbringen werden.“ Im Alter von sechs Jahren stieg Christoph beim ATSV Stockelsdorf ins Handballtraining ein. Als A-Jugendlicher wechselte er dann nach Bad Schwartau und durfte bei den Herren mittrainieren. Aus dieser Zeit ist ihm der Stiere-Keeper Ariel Panzer noch gut vertraut. Auch Tobias Grämke ist ein alter Bekannter: „Wir haben des Öfteren gegeneinander gespielt“, sagt er neue Mann im Stiertrikot. Bis zum Saisonende läuft zunächst die Vereinbarung mit den Stieren, der Vertrag beim VfL ist auf 2018 datiert. Wie es ab Sommer 2017 für Christoph Schlichting weiter gehen kann, werden ganz sicher die nächsten Wochen zeigen. ba

Zurück